Kollaborationen: Best Practice für Marken und Influencer

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Influencer Marketing und Kollaborationen haben sich in den vergangenen Jahren zu unverzichtbaren PR-Tools entwickelt, insbesondere durch den Aufschwung von Instagram. Doch was wie ein einfaches Foto aussieht, ist in Wirklichkeit das Produkt von aufwendiger und zeitintensiver Arbeit hinter den Kulissen. In diesem Blogbeitrag stellen wir Ihnen die bewährten Praktiken vor, damit Ihre nächste Zusammenarbeit reibungslos abläuft!

Zeigen Sie sich von Ihrer besten Seite

Sowohl für Marken als auch für Influencer ist ein guter erster Eindruck der Schlüssel zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit. Ganz gleich, ob Sie sich per E-Mail oder über Press Loft für eine Kollaboration bewerben – hier finden Sie einige wichtige Punkte, die Sie in Ihrer ersten Nachricht berücksichtigen sollten:

  • Stellen Sie sich vor: Erzählen Sie der Marke kurz und bündig die wichtigsten Highlights Ihrer bisherigen Laufbahn als Blogger/Influencer und auf welche Art von Inhalten Sie sich spezialisiert haben.
  • Erläutern Sie, weshalb Sie mit dieser Marke zusammenarbeiten möchten: Sind Ihnen die Produkte in der Vergangenheit aufgefallen? Teilen Sie den gleichen Stil oder vertreten Sie den gleichen Ethos wie die Marke? Diese zusätzlichen Hinweise zeigen, dass Sie sich gut informiert haben.
  • Und zum Schluss das Wichtigste: Beschreiben Sie, welchen Nutzen die andere Partei aus Ihrer Zusammenarbeit ziehen könnte. Ein Einfaches „Ich würde gerne mit Ihnen zusammenarbeiten“ reicht nicht aus. Verweisen Sie stattdessen auf Ihre sozialen Netzwerke, um zu zeigen, wie Ihr kuratierter Feed die Produkte der Marke unterstützen würde, zeigen Sie Beispiele früherer erfolgreicher Kollaborationen und belegen Sie anhand von Statistiken, wie engagiert Ihr Publikum ist.

Gleiches gilt auch für Marken, die sich gezielt an Influencer wenden. Eine ansprechende, auf den jeweiligen Partner abgestimmte Anfrage wird viel eher auf Interesse stoßen als eine allgemein gehaltene Nachricht – und zwar unabhängig davon, ob Ihr Unternehmen bereits eine Vielzahl von Followern hat oder erst gerade mit dem Aufbau eines eigenen Publikums beginnt. Einige Dinge, die Sie bedenken sollten:

  • Passen die Beiträge und die Plattform(en) des potenziellen Partners zu der Art von Zusammenarbeit, die Sie sich vorstellen?
  • Gefällt Ihnen die Arbeit, die durch die Zusammenarbeit des Influencers mit anderen Marken entstanden ist?
  • Wird durch die Arbeit des Influencers Ihre Zielgruppe erreicht?

Klare Erwartungen formulieren

Bevor eine Kollaboration zustande kommt, ist es wichtig, dass sich beide Parteien über die Erwartungen und Ziele einig sind. Dies lässt sich zum Beispiel durch eine schriftliche Vereinbarung zwischen der Marke und dem Influencer erreichen. Darin wird genau festgelegt, was die Kollaboration umfasst und welche Verantwortungen beide Seiten für die Dauer des Projekts übernehmen.

Die Vereinbarung sollte ein Briefing enthalten, in dem die Marke genau festlegt, was vom Influencer erwartet wird. Zu diesen Vorgaben gehören die Art des gewünschten Contents (z. B. ein Blogbeitrag über eine Markteinführung), die Anzahl der erwarteten Beiträge sowie eine Frist für die Umsetzung. 

Viele Marken wünschen sich für ihre Kollaborationen ein bestimmtes Look & Feel – es jedoch wichtig, dass Sie Ihre Vorgaben nicht zu starr formulieren. Lassen Sie den Influencern ein wenig Spielraum, um ihre Kreativität zu entfalten und erlauben Sie ihnen, neue Ideen einzubringen.

Nicht zuletzt sollte in einer Vereinbarung auch festgelegt werden, was als Gegenleistung für die geleistete Arbeit angeboten wird. Verfügen Sie über das nötige Budget für eine Bezahlung? Schenken Sie dem Influencer das Produkt? Haben Sie die Möglichkeit, ihren Followern etwas zur Verfügung zu stellen? Wenn Sie sicherstellen, dass der Influencer in dieser ersten Phase der Zusammenarbeit fair für seine Arbeit entlohnt wird, trägt dies zu einer erfolgreichen langfristigen Zusammenarbeit bei und kann durch persönliche Empfehlungen im Influencer-Umfeld den Ruf Ihrer Marke stärken.

Kommunikation – der Schlüssel zum Erfolg

Eine offene Kommunikation zwischen allen Parteien vom Anfang bis zum Ende des Projekts ist für eine erfolgreiche Zusammenarbeit von entscheidender Bedeutung. In der Vereinbarungsphase empfiehlt es sich, Kompromisse auszuhandeln, wenn eine der Parteien etwas an den Bedingungen ändern möchte. Vielleicht ist Ihnen der Zeitplan zu eng oder der vorgeschlagene Inhalt passt nicht ganz zu Ihrer Marke. 

Denken Sie daran: Wenn aus irgendeinem Grund kein Kompromiss erzielt werden kann, sollten Sie sich nicht scheuen, höflich abzulehnen. Selbst wenn Sie bereits in der Verhandlungsphase sind, ist keine der beiden Parteien verpflichtet, bei fehlender Einigung die Kollaboration zu Ende zu führen. Sobald die Vereinbarung getroffen ist, sollten Sie eine transparente Kommunikation aufrechterhalten, um mögliche Missverständnisse zu vermeiden und alle Beteiligten über die aktuellen Fortschritte auf dem Laufenden zu halten.

Der Beitrag liefert den Beweis

Wenn es um den Content und dessen Umsetzung im Rahmen der Kollaboration geht, gibt es einige Dinge zu beachten, um die Reichweite zu maximieren und Erfolg zu erzielen.

  • Seien Sie authentisch. Influencer haben sich ein Publikum rund um ihre Persönlichkeit aufgebaut, also stellen Sie sicher, dass diese mit der Vorstellung einer Marke nicht verloren geht.
  • Senden Sie alle Inhalte vor der Veröffentlichung an die Marke. Damit stellen Sie nicht nur sicher, dass diese mit Ihrer Botschaft vollkommen zufrieden ist, sondern demonstrieren auch Professionalität, die Ihnen bei zukünftigen Kooperationen zugutekommen wird.
  • Nachdem der Inhalt online ist, dürfen Sie nicht einfach von der Bildfläche verschwinden, denn nun ist Engagement mit dem Publikum gefragt! Tauschen Sie sich mit Ihren Followern aus, beantworten Sie Fragen zu dem Produkt und erklären Sie, warum Sie es mögen. Marken können ebenfalls Kommentare abgeben und die vereinbarten Inhalte selbst posten (was wir sehr empfehlen!). Die Erstellung eines Hashtags für Influencer und ihre Follower, über den sie ihre Produkte vorstellen können, ist eine gute Möglichkeit für Marken, sich stärker einzubringen. Dies schafft ein Gemeinschaftsgefühl und fördert nutzergenerierte Inhalte, die Sie dann in Ihren eigenen sozialen Netzwerken veröffentlichen können.
  • Und schließlich müssen Sie die Zahlen im Auge behalten. Die sozialen Medien ermöglichen die Überwachung der Reichweite in Echtzeit, doch die beste Möglichkeit zur Beurteilung des Kollaborationserfolgs sind Analysen. Diese liefern wertvolle Einblicke darüber, was funktioniert hat (und was nicht), und geben wichtige Impulse für künftige Kampagnen.

Halten Sie sich bei Ihrer nächsten Kollaboration an diese Tipps und Vorschläge, damit sie erfolgreich über die Bühne geht! Sie sorgen für einen reibungslosen und nahtlosen Ablauf vom Anfang bis zum Ende und führen hoffentlich zu langfristigen Beziehungen für zukünftige Projekte. Weitere Tipps und Tricks zum Thema Influencer Outreach und zur Maximierung Ihrer Reichweite finden Sie in unserer Liste der aktuellen Blogbeiträge.


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